Nationalismus und Popkultur
Spätestens seit der schwarz-rot-goldenen Schallala-Euphorie der Fußballweltmeisterschaft ist klar, dass Fussball und Nationalismus nicht mehr zu trennen sind. In feucht-fröhlicher »Deutschlaaaand«-Gefühlsduselei wird oftmals eine Anschlussfähigkeit geschaffen, über die man sich keine Gedanken machen möchte. Alle KritikerInnen gelten als SpielverderberInnen.
Unter dem Titel „Deutsche Normalitätseuphorie“ findet am 30. und 31. Mai ein Kongress zur Kritik des Nationalismus in Sport und Popkultur im Studierendenhaus der Frankfurter Universität statt. Die OrganisatorInnen wollen sich den ganzen Spaß aus kritischer Perspektive ansehen und für nationalistische Tendenzen sensibilisieren. Die Tagung ist nicht nur unbedingt nötig, sondern auch mit spannenden ReferentInnen besetzt.


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