Gender trouble
On ne naît pas femme, on le devient … the famous word of Simone de Beauvoir is a basic knowledge of gender theories around 50 years later. The creation of gender stereotypes can by no means remain limited to clothing, but it is a part of it. Pink princess dresses are not necessarily comfortable for children’s play but – yes – the little wants it because everyone tells her that she is sooooo sweet. The Rambo alike boy’s t-shirt might be more suitable for playing, but also imposes a picture of “maleness” on the young person. UNI from Sweden provides unisex clothes for children and the webshop gives some good impressions how this can look like:
24h Berlin
Ein riesen Fernsehereignis? Ein ganzer Tag junge-schicke-Leute-Hauptstadt-Wichtigtuerei? Guido Knopps “100 Jahre in 1000 Minuten” mal anders? Die Vorstellung mit zig Kamerateams einen ganzen Tag durch Berlin zu laufen, fahren und fliegen und daraus einen Film zu machen, klingt auf den ersten Blick interessant, aber nicht besonders originell. Einen 24stündigen Film daraus zu machen, schon. Immerhin sollte man nicht nach zwei Stunden das Weite suchen wollen und gleichzeitig wird auch niemand die gesamte Zeit nichtstuend vor dem Fernseher verbringen.
24hBerlin macht diesen Spagat zwischen Spannung und Langeweile. Zwischen gebanntem Zuschauen und nebenher Laufen lassen. Manche Leute sind schwer zu ertragen, andere sympatisch. Eines haben alle gemeinsam: Sie passen fast alle perfekt in die vielen Schubladen, die einem einfallen. Sie sind alles zwischen Cindy aus Marzahn, Berlin (West) und Osten in alle Himmelsrichtungen und schicke Mitte. Der Spannungsbogen entspricht trotz tagesversetztem Schauen ganz meinem Tagesgefühl. Das Netteste passiert morgens zwischen 6 und 8. Der Nachmittag zieht sich zäh dahin und abends wird es wieder interessant. Unschlagbar sind dabei die Panoramabilder über Berlin.
Mehrere Angebote zum Online schauen, in Häppchen und 24/7 sind mittlerweile verfügbar. Die englische Version auf theauteurs.com legt mit der Sprache eine Brille über den Film. Man fühlt sich ein bisschen wie von außen. Ein bisschen wie im Ausland in einem deutschen Film mit lokalen Untertiteln.


